Reise nach Südfrankreich II – Osterspektakel in Perpignan

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

Die Reise in Südfrankreich geht weiter. Nach einem wunderschönen Aufenthalt in Avignon,ging es weiter in die Camargue, nach Montpellier bis  zum Endziel des Tages: Perpignan.

Die Reise geht voran

Die Camargue ist vor allem bekannt für ihre Fauna, insbesondere die weissen Camargue Pferde. Ein grosser Teil des Tourismus der Camargue beruht  auf den anmutigen Tieren. So gibt es zum Beispiel ein grosses Angebot von Reitausflügen. Weiter noch überzeugt die Camargue mit erstaunlich schönen Landschaften und Stränden.

Meersicht in Saint Marie de la Mer, Camargue

Nach dem kleinen Zwischenstop in Saint Marie de la Mer, ging es weiter nach Montpellier. Hier ein paar Eindrücke von Montpellier:

Interessanterweise ist Montpellier, anders als die meisten grossen Städte Frankreichs, keine Stadt mit antiker Geschichte. Bzw. beruht nicht auf einer römischen Städtegründung. Auch noch ist Montpellier die Stadt mit dem grössten Wachstum seit 25 Jahren in Frankreich.



Ananas, Avocado, Blumen Salat, serviert in einer Ananasschale! Traumhaft frische Genuss in Montpellier.

 

Nach Montpellier ging es weiter nach Perpignan. Die Kleinstadt die näher an Barcelona als Paris ist (30km von der spanischen Grenze entfernt), überzeugt mit einer Mischung als französisch-ländlichen Charme und spanischer Verträumtheit. Mit vielen kleinen Gassen, die gefüllt mit Bars und kleinen Lebensmittelnläden sind, und einer prächtigen Altstadt lasen sich in Perpignan einige Tage verbringen. Anders als Montpellier hat Perpignan eine römische Vorgeschichte und wurde von dem antiken Autoren Titus Livius auch als Sammelplatz der Gallier beschrieben. 

Der mittelalterliche Turm El Castellet: Überbleibsel der Stadtbefestigung.

 

Frisches Gemüse in einer kleinen Gasse kaufen? Klar kein Problem! Neben frischen Molkerei Produkten und frisch gefangenen Krebsen lassen sich auch jegliche lokale Gemüse und Früchte kaufen

Mein Besuch in Perpignan war taktisch gut geplant, da die Karfreitagsprozession, welche in der Altstadt statt findet, ein grosses Spektakel ist. Die sogenannte Sanch Prozession findest nebst Perpignan in anderen katalanischen Städten statt. Hierbei verstecken Angeklagte, oder Gefängnisinsassen, ihr Gesicht, damit ihre Identität geheim bleibt. Schweigens, nur mit Trommelklängen begleitet, zieht sich ein riesiger Umzug an verhüllten Menschen durch die Altstadt. Natürlich wird die Prozession heute nicht mehr mit Gefangenen/Angeklagten durchgeführt, sondern mit freiwilligen Privatpersonen. Ein eindrückliches Erlebnis das reich besucht ist.

Beginn der Sanch Prozession.

In Perpignan gibt es noch einige andere Attraktionen die in Perpignan anzusehen wwären, doch leider kam ich nicht dazu. Unteranderem gibt es noch den Bahnhof von Perpignan, der von dem surrealistischen Künstler Salvador Dali bemalt worden ist und scherzhafterweise als „Centre du Monde“ genannt wurde. Dementsprechend freue ich mich auf einen weiteren Besuch in Perpignan!

Ein Zitronenküchlein aus der berühmten französischen Bäckerei Paul. Perfekte Mischung aus saurer Zitrone und luftigem Teig.Da es von der Bäkereikette keine Läden im deutschsprachigen Raum gibt, muss ich tatsächlich bald wieder nach Frankreich!

Das war mein kurzbericht über die Reise nach Perpignan. Ein drittel Teil der Frankreichreise folgt demnächst! Des weiteren habe ich mich auf  Pintrest an eine Infografik über Montpellier gewagt.

Bis dann gros bisous!  🙂